Arrhythmie ist der medizinische Fachausdruck für eine unregelmäßige Herztätigkeit, also für eine Herz – Rhythmusstörung.

Die meisten Arrhythmien entstehen durch krankhafte Veränderungen am Herzen selbst, einige auch durch Erkrankungen anderer Organe.

Eine Ausnahme stellt die „Respiratorische Sinusarrhythmie“ dar, die ein häufiger Normalbefund beim Hund ist. Sie bezeichnet eine „regelmäßig – unregelmäßige“ Tätigkeit des Herzens, die durch die Atmung und die dadurch schwankenden Druckverhältnisse im Brustkorb bedingt wird.

Durch Abhören des Tieres kann man feststellen, ob die „Unregelmäßigkeit“ zu einem zu schnellen Herzschlag führt, was man als Tachy-Arrhythmie bezeichnet, oder ob der Herzschlag zu langsam wird bzw. längere Pausen auftreten, was man Brady-Arrhythmie nennt. Eine Diagnose läßt sich dadurch nicht stellen.

Zur Diagnostik von Herzrhythmusstörungen benötigt man ein EKG. Durch dieses kann die Arrhythmie nach ihrem Ursprung im Herzen näher beschrieben werden. Der nächste Schritt ist dann eine Herzultraschall – Untersuchung, um zu erkennen ob die Arrhythmie Folge einer Herzerkrankung ist, die zusätzlich behandelt werden muss, oder ob nach weiteren Grunderkrankungen gesucht werden sollte.