Bei der kardiologischen Zuchtuntersuchung von Katzen geht es meistens um den Ausschluss einer Hypertrophen Kardiomyopathie (HKM oder englisch abgekürzt HCM). Da diese erbliche Herzmuskelerkrankung bei bestimmten Rassekatzen gehäuft auftritt, lassen verantwortungsvolle Katzenzüchter Ihre Zuchttiere vor dem ersten Decken und später in regelmäßigen Abständen freiwillig darauf mittels Herzultraschall untersuchen. Hinweis: ein HCM – Gentest, der für einige Rassen angeboten wird, bringt leider keine zuverlässige Aussage!

Auch für den HCM – Schall bei der Katze gibt es zugelassene, zertifizierte Tierärzte, die dazu berechtigt sind die Untersuchungsergebnisse an die internationale Online – Datenbank von PawPeds.com zu senden, wo sie dann öffentlich einsehbar sind und dem jeweiligen Gesundheits-Programm zugute kommen.

Katzenrassen, bei denen man vor dem Welpenkauf nach den aktuellen Schallergebnissen der Elterntiere fragen sollte sind unter anderem: Maine Coon, Britisch Kurzhaar, Norwegische Waldkatze, Ragdoll, Siam und Perser Katzen.